09 Mrz 2010
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Schon wieder Sport

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Veröffentlicht in: Freizeit

Ich habe ja in meinem letzten Artikel “Sportprogramm” bereits von meinem Vorhaben geschrieben. Letzten Samstag waren wir wieder rennen. Es war arschkalt, so dass wir nicht wirklich viel Lauftraining gemacht haben. Statt dessen eine Runde einrennen (eine Runde sind bei uns 800m), kurzes Streching und dann noch einmal zwei Runden richtig rennen. Die letzte halbe Runde ist mir wahnsinnig schwer gefallen, aber ich habs geschafft. Und immerhin war das eine Steigerung von 1,5 Runden zur vorherigen Woche! Naja, jeder Kilometer beginnt mit dem ersten Schritt oder so :-)

Da ich nächsten Monat Geburtstag habe (Ich liebe Geburtstage!! Ganz besonders meinen eigenen :-) , wünsche ich mir den Sensor von Apple und Nike. Dieser Sensor wird in den Schuh gesteckt oder außen ran gebunden und registriert dann Laufgeschwindigkeit, Dauer, zurückgelegte Strecke. Damit das Ganze aber auch als Motivation dienen kann, bekommt der Nutzer ein sprachliches Feedback. Zum Beispiel wird darauf hingewiesen, dass die Hälfte geschafft ist (wenn eine bestimmte Strecke oder eine bestimmte Trainingszeit eingestellt ist), es gibt Informationen zu Geschwindigkeit, Dauer, Strecke oder Kalorienverbrauch. Nebenbei kann der Nutzer Musik hören – entweder eigene oder auch von Nike zusammengestellte Wiedergabelisten. Diese sind käuflich im iTunes Store zu erwerben (kosten ca. 10 – 15€) und haben eine ungefähre Länge von 45 Minuten. Auch einen Powersong kann bestimmt werden, wenn beim Trainieren ein Motivationsschub gebraucht wird.

Was mich an dieser tollen Idee strört, ist dass dieser Sensor nur mit dem iPod Nano (alle Generationen), dem iPod Touch (ab der zweiten Generation) und dem iPhone 3GS funktioniert. Ich bin ein wirklicher Apple Fan, aber sich noch ein Gerät zulegen zu müssen, finde ich wirklich nicht in Ordnung. Ich besitze einen iPod Shuffle, einen “normalen” iPod und das iPhone 3G und keins dieser drei Geräte ist mit dem Sensor kompatibel. Grr!!

Jedenfalls bin ich jetzt auf der Suche nach einem billigen iPod Nano – gerne auch erste Generation mit wenig Speicher ohne Zubehör und so weiter. Mal sehen, ob ich bei eBay Glück habe. Wenn einer meiner Leser einen iPod übrig hat und für wenig Geld loswerden will, oder jemanden kennt, der dieses Verlangen hat, bitte bei mir melden. Danke.

25 Jan 2010
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Casino Swing

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Veröffentlicht in: Freizeit

Mitte Januar habe ich mit einer Freundin zusammen die Hochzeitsmesse am Olympiastadion besucht. Dort hörten wir erstmals die Band Casino Swing und waren sofort hellauf begeistert. Casino Swing ist eine Band von 3 bis 6 Sängern, die hauptsächlich auf Hochzeiten und Parties auftreten. Sie spielen „Swing, Rock’n Roll & Schlager“ und machen eine super Stimmung! Es war klar, die müssen wir noch einmal hören und vielleicht kommen sie sogar als Hochzeitsband in Frage. Wie praktisch, dass sie am 23.01.2010 ein Konzert in Spandau gaben. Da konnten wir sogar die Männer mitnehmen, um deren Meinung in Erfahrung zu bringen. Gesagt, getan. Karten bestellt („Die müssen aber bis 19:30 abgeholt werden!“) und den Abend geplant. Und doch kam alles ein klein wenig anders.

Wir sind ganz pünktlich losgefahren, da wir erst die Karten abholen und dann noch etwas essen gehen wollten. Vorher musste allerdings noch ein Einkauf bei Karstadt getätigt werden, da die Herren der Schöpfung beide eine Mütze brauchten. Bei einem solchen Überangebot brauchten sie auch etwas länger als geplant, so dass wir dann gegen 19 Uhr endlich unsere Karten in der Hand hielten. Die zwei Restaurants, die mir von einem Kommilitonen empfohlen wurden, haben wir nicht gefunden, so dass wir letztendlich mit Burger King vorlieb nehmen mussten. Man sollte es nicht glauben; eine lange, breite (allerdings nicht vom Eis befreite) Einkaufspassage und es hatte alles zu – abgesehen von Karstadt. Selbst Subways, wo wir wirklich gern eingekehrt wären, war „wegen Betreiberwechsel vorübergehend geschlossen“. Grummel.

Nach unserem Festmahl (ich hatte mich für den Abend schon auf Sushi gefreut) sind wir zurück zum Kulturhaus, um unsere Plätze einzunehmen. Auch das war nicht wirklich einfach. Als wir fragten, wo wir hinsollen, hieß es „Hier unten ist kein Platz mehr frei. Wir sind hoffnungslos überbucht.“ Sowas will man unbedingt hören! Wir sind also nach oben auf die Empore und da gab es noch zwei Plätze; natürlich nicht zusammenhängend. Da wir die Karten aber zum Glück schon bezahlt hatten, wurden uns diese Plätze zugewiesen und dazu noch zwei Stühle, die in den Gang gestellt wurden (so viel zum Thema Brandschutz und so).

Zum Publikum sei nur soviel gesagt, dass das Durchschnittsalter bei gefühlten 70 Jahren lag, daran konnten auch wir vier jungen Spunde nicht viel ausrichten. Außerdem wurde dort ein Egoismus von alten Frauen verstreut, das war so richtig zum Liebhaben!Da wir nicht zusammen sitzen konnten, mussten wir uns Wundern der Technik zuwenden. Zum Glück haben wir alle vier internetfähige Handys, so dass neben dem SMS schreiben auch noch fleißig getwittert wurde. Ja, liebe Mitkonzertgänger, das sind die neuen Wege der Kommunikation! Kein ständiges Gebrabbel! Und als Krönung wurden wir von allen Seiten doof angeguckt, wenn wir uns bewegt oder gar mitgesungen haben! Das geht ja scheinbar gar nicht, diese Jugend und so. Solche Sprüche sind bei den älteren Damen und Herren bestimmt gefallen.

Das Ergebnis des Abends war sehr viel Gelächter über das Publikum (ganz besonders „die Jacke“ und seine Frau), sehr viel Spaß mit Casino Swing, starkes Gejohle unsererseits als die Ärzte zum Besten gegeben wurden (zweimal!), eine sehr lustige Rückfahrt als wir den Abend Revue passieren ließen und einen leckeren Cocktail und einen super leckeren Schokokuchen im Caldera. Zum letzten Punkt wird sicher in naher Zukunft ein Artikel im Friedrichshainblog erscheinen.

Und wer nach dem Artikel an Casino Swing interessiert ist (auch wenn hier wirklich zu kurz gekommen ist, wie toll sie gesungen und vor allem performt haben), dem sei gesagt, dass die Jungs wohl im September 2010 in der Spandauer Zitadelle auftreten werden. Die ist hoffentlich ein klein wenig größer als das Kulturhaus Spandau, da Freitag genügend Leute keine Karte mehr bekommen haben.