16 Mrz 2010
Antw. 1

Innovationsforum 2010

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Der zweite Tag des 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek fing um 9 Uhr mit der Verleihung des Innovationspreises von B.I.T. online an. Im Rahmen der Verleihung haben alle Preisträger ihre Abschlussarbeiten vorgestellt.

Die erste Arbeit “Wissensbilanzierung von Bibliotheken” von Anna Kathrin Klug war sehr theoretisch und nicht so ganz mein Thema, aber nichts desto trotz sehr informativ und gut vorgetragen.

Die zweite Arbeit und Grund für mein Kommen war die Arbeit von Regina Pfeifferberger, die ich auch schon gelesen habe, weil ich meine Masterarbeit ein kleines Stückweit zum gleichen Thema schreibe. Oder besser gesagt zu einem Teilgebiet ihrer Studien. Ihre Arbeit wurde unter dem Titel “Bibliotheksdienste für Mobiltelefone” sowohl auf dem edoc Server der HU Berlin und als Sonderheft von B.I.T. online publiziert. Der Vortrag war sehr gut und interessant obwohl mir die Arbeit ja bereits geläufig war.

Die dritte und letzte Arbeit war eine Zusammenarbeit von Corinna Sepke und Miriam Holscher mit dem Titel “Moving Libraries“. Hier ging es um eine Definition von allem, was mit mobilen oder bewegten Bibliotheken zu tun hat. Von Bücherbussen über Esel- und Schiffsbibliotheken bin hin zu heutigen Dienstleistungen. Der interessanteste Teil waren einerseits die Fotos aller Arten von moving libraries und andererseits eine Utopie, die die beiden Preisträger erschaffen haben. Diese Utopie, das Konzept DBib, besteht aus zwei Teilen, eine stationären Bücherbox an Bahnhöfen und einem Extraabteil in Bahnen, in denen spezifische Dienste einer Bibliothek angeboten werden können. Auch dieser Vortrag war sehr interessant und hörenswert.

Die Veranstaltung war früher als geplant zu ende, so dass ich dann noch zu Globus gehen und mir ein kleines Mittag besorgen konnte. Jetzt sitze ich beim Newcomer Treff beim BIB Stand und höre zwei kurze Vorträge zum individuellen Berufsstart. Bin auf die Diskussion gespannt, die sich evtl. nach den Vorträgen entwickelt.

15 Mrz 2010
Antw. 1

Erster Vortrag: “The Hyperlinked Community Library -Trends, Tools & Transparency”

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Der erste Vortrag des 4. Bibliothekskongresses (oder des 99. Bibliothekartags) fand noch vor der Eröffnungsveranstaltung statt. Unter dem Titel “The Hyperlinked Community Library - Trends, Tools & Transparency” stellte Michael Stephens seine Ideen in Bezug auf Technik und Technologien vor, die in einer Bibliothek zum Einsatz kommen könnten und sollten, wie zum Beispiel Twitter, Facebook, Blogs, SMS Services und ähnliches. Aber es ging ihm nicht nur um Technik, sondern auch um den Dienstleistungsaspekt, die menschliche Seite der Bibliothek, die Veröffentlichungen von Teilen der Benutzungsordnungen und ähnliches.

Sein Vortrag zielte darauf ab, die Augen bei der Arbeit in der Bibliothek etwas zu öffnen und die Wünsche und Kommentare der Nutzer zu hören und darauf zu reagieren. Seinen Vortrag wird er sicher in seinem Blog “Tame the Web” einstellen.

Ich hoffe, einige Entscheidungsträger “meiner” Bibliothek waren dabei und konnten ihren Horizont etwas erweitern, denn wirklich nutzerfreundlich finde ich persönlich unsere Bibliotheken nicht. Aber da sollten wir hin, auch wenn es uns einige Nutzer wirklich nicht einfach machen.

Nachtrag: Michael Stephens hat die Folien nicht auf seinem Blog, sondern schon vor seinem Vortrag via Twitter verbreitet. Finde ich super!!

15 Mrz 2010
Antw. 1

4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek

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Vom 15.03.2010 bis 18.03.2010 findet der 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek in Leipzig statt. Also sind wir heute morgen mit dem Connex nach Leipzig aufgebrochen. Ist schon schön, so ganz ohne Stopps und nach nur 75 Minuten am Ziel anzukommen. Unser Hostel liegt nur 5 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, also haben wir dort schnell unsere Taschen abgeschmissen. Da unsere Zimmer noch nicht fertig waren (logisch, war ja erst halb zehn), sind wir gleich zur Messe aufgebrochen.

Dort haben wir unsere Konferenztasche bekommen und diese gleich hinter dem Eingang von aller Werbung, die wir eh nicht brauchen, weil wir nicht zu den Entscheidungsträgern unserer Bibliotheken gehören, befreit. So blieb nur ein kleiner Stapel Papiere, die wir mit uns rumtragen müssen.

Dann sind uns natürlich auch gleich ein paar bekannte Gesichter über den Weg gelaufen, wie Ulli (gerade kein Link da), Fabienne oder Kathrin.

Schnell noch den Code fürs Internet geholt und dann ging’s schon auf zum ersten Vortrag, der noch vor der Eröffnungsveranstaltung gehalten wurde.