Der zweite Tag des 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek fing um 9 Uhr mit der Verleihung des Innovationspreises von B.I.T. online an. Im Rahmen der Verleihung haben alle Preisträger ihre Abschlussarbeiten vorgestellt.
Die erste Arbeit “Wissensbilanzierung von Bibliotheken” von Anna Kathrin Klug war sehr theoretisch und nicht so ganz mein Thema, aber nichts desto trotz sehr informativ und gut vorgetragen.
Die zweite Arbeit und Grund für mein Kommen war die Arbeit von Regina Pfeifferberger, die ich auch schon gelesen habe, weil ich meine Masterarbeit ein kleines Stückweit zum gleichen Thema schreibe. Oder besser gesagt zu einem Teilgebiet ihrer Studien. Ihre Arbeit wurde unter dem Titel “Bibliotheksdienste für Mobiltelefone” sowohl auf dem edoc Server der HU Berlin und als Sonderheft von B.I.T. online publiziert. Der Vortrag war sehr gut und interessant obwohl mir die Arbeit ja bereits geläufig war.
Die dritte und letzte Arbeit war eine Zusammenarbeit von Corinna Sepke und Miriam Holscher mit dem Titel “Moving Libraries“. Hier ging es um eine Definition von allem, was mit mobilen oder bewegten Bibliotheken zu tun hat. Von Bücherbussen über Esel- und Schiffsbibliotheken bin hin zu heutigen Dienstleistungen. Der interessanteste Teil waren einerseits die Fotos aller Arten von moving libraries und andererseits eine Utopie, die die beiden Preisträger erschaffen haben. Diese Utopie, das Konzept DBib, besteht aus zwei Teilen, eine stationären Bücherbox an Bahnhöfen und einem Extraabteil in Bahnen, in denen spezifische Dienste einer Bibliothek angeboten werden können. Auch dieser Vortrag war sehr interessant und hörenswert.
Die Veranstaltung war früher als geplant zu ende, so dass ich dann noch zu Globus gehen und mir ein kleines Mittag besorgen konnte. Jetzt sitze ich beim Newcomer Treff beim BIB Stand und höre zwei kurze Vorträge zum individuellen Berufsstart. Bin auf die Diskussion gespannt, die sich evtl. nach den Vorträgen entwickelt.
