05 Jun 2010
Antw. 1

Spiele in der Bibliothek

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Veröffentlicht in: Fundstücke

Obwohl heute so wunderschönes Wetter ist, dass ich viel lieber auf einer Wiese liegen würde, mus ich leider arbeiten. Nachdem ich um 11 Uhr angefangen und meine Mails bearbeitet habe, musste ich mal wieder meine Feeds lesen. In einem der Blogs (leider weiß ich  nicht mehr, in welchem) wurde auf das Spiel “Order in the Library” aufmerksam gemacht. In dem Spiel geht es darum Bücher nach dem Dewey Dezimalklassifikation zu ordnen. Es gibt 11 Level, die natürlich in der Schwierigkeit steigen. Leider gibt es keinen Zeitdruck, so dass man sich nicht wirklich selber schlagen kann. Das Spiel ist dementsprechend auch schnell durchgespielt. Nichtsdestotrotz hat es mir ein wenig meiner acht Stunden vertrieben.

Viel Spaß beim Spielen!

15 Mrz 2010
Antw. 1

Erster Vortrag: “The Hyperlinked Community Library -Trends, Tools & Transparency”

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Veröffentlicht in: Reisen

Der erste Vortrag des 4. Bibliothekskongresses (oder des 99. Bibliothekartags) fand noch vor der Eröffnungsveranstaltung statt. Unter dem Titel “The Hyperlinked Community Library - Trends, Tools & Transparency” stellte Michael Stephens seine Ideen in Bezug auf Technik und Technologien vor, die in einer Bibliothek zum Einsatz kommen könnten und sollten, wie zum Beispiel Twitter, Facebook, Blogs, SMS Services und ähnliches. Aber es ging ihm nicht nur um Technik, sondern auch um den Dienstleistungsaspekt, die menschliche Seite der Bibliothek, die Veröffentlichungen von Teilen der Benutzungsordnungen und ähnliches.

Sein Vortrag zielte darauf ab, die Augen bei der Arbeit in der Bibliothek etwas zu öffnen und die Wünsche und Kommentare der Nutzer zu hören und darauf zu reagieren. Seinen Vortrag wird er sicher in seinem Blog “Tame the Web” einstellen.

Ich hoffe, einige Entscheidungsträger “meiner” Bibliothek waren dabei und konnten ihren Horizont etwas erweitern, denn wirklich nutzerfreundlich finde ich persönlich unsere Bibliotheken nicht. Aber da sollten wir hin, auch wenn es uns einige Nutzer wirklich nicht einfach machen.

Nachtrag: Michael Stephens hat die Folien nicht auf seinem Blog, sondern schon vor seinem Vortrag via Twitter verbreitet. Finde ich super!!

15 Mrz 2010
Antw. 1

4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek

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Veröffentlicht in: Reisen

Vom 15.03.2010 bis 18.03.2010 findet der 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek in Leipzig statt. Also sind wir heute morgen mit dem Connex nach Leipzig aufgebrochen. Ist schon schön, so ganz ohne Stopps und nach nur 75 Minuten am Ziel anzukommen. Unser Hostel liegt nur 5 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, also haben wir dort schnell unsere Taschen abgeschmissen. Da unsere Zimmer noch nicht fertig waren (logisch, war ja erst halb zehn), sind wir gleich zur Messe aufgebrochen.

Dort haben wir unsere Konferenztasche bekommen und diese gleich hinter dem Eingang von aller Werbung, die wir eh nicht brauchen, weil wir nicht zu den Entscheidungsträgern unserer Bibliotheken gehören, befreit. So blieb nur ein kleiner Stapel Papiere, die wir mit uns rumtragen müssen.

Dann sind uns natürlich auch gleich ein paar bekannte Gesichter über den Weg gelaufen, wie Ulli (gerade kein Link da), Fabienne oder Kathrin.

Schnell noch den Code fürs Internet geholt und dann ging’s schon auf zum ersten Vortrag, der noch vor der Eröffnungsveranstaltung gehalten wurde.

22 Jan 2010
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Wie lange noch??

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Veröffentlicht in: Bibliothek

Lesesaal im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum CC 96dpi

Es ging letztes Jahr durch alle Medien. Und wenn ich alle schreibe, dann meine ich auch alle. Sogar durch die Bild und das Berliner Fenster, durch bessere Zeitungen, durch Zeitschriften und Fernseher (private und öffentlich-rechtliche Sender).

Im Oktober öffnete das neue Gebäude der Zentralbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin ihre Pforten. Das heißt, seit ca. Juli 2009 und somit seit 6 Monaten gibt es keine Zentralbibliothek mehr am Standort Hessische Str. in Berlin-Mitte.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich das wöchentlich unseren Nutzern erzähle. Natürlich auf nette Art und Weise. Aber bei den Berlinern versteh ich das nicht wirklich. Und die meisten wissen auch gar nicht, wovon ich oder meine Kollegen reden, wenn wir vom Grimm-Zentrum oder dem neuen großen Gebäude an der Friedrichstr. erzählen.

Übrigens hat ich neulich einen Nutzer am Telefon, der ständig vom “Märchen-Zentrum” sprach. Und obwohl ich jedes Mal betonte, dass das Ding Grimm-Zentrum (oder eigentlich, um ganz genau zu sein Jacob-undWilhelm-Grimm-Zentrum) heißt, hat er sich nicht davon abbringen lassen. Eigentlich ganz witzig, aber wir sind doch kein Kindergarten!

Als ich mich eben wieder über eine Berliner Nutzerin aufregte, die nicht so recht wusste, dass wir keine sechste oder siebte Etage haben, meinte eine Kollegin zu mir, dass wir solche Nutzer wohl noch in einigen Jahren haben werden.

09 Jan 2010
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Schon wieder hat es eine Bibliothek erwischt

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Veröffentlicht in: Bibliothek

Old Library CC gynti_46

Es kann doch wohl nicht wahr sein! Vor 3 Monaten habe ich mir ein Buch in der Berthold-Brecht-Bibliothek ausgeliehen und wollte dies gestern, 2 Tage nach Fälligkeit (ups), zurückbringen. Ich kam die Treppe hoch und wunderte mich schon, dass die Türen nicht offen sind. Ich dachte natürlich daran, dass sie vielleicht zu hätten, aber nein. An der Tür hing ein Schild, dass

“[d]ie Bertolt-Brecht-Bibliothek im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31 [...] zum Jahresende im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zur Konsolidierung des bezirklichen Finanzhaushalts geschlossen [wird]. Das Bezirksamt Mitte bedauert, dass das Haushaltsdefizit eine Fortführung der Arbeit der Bibliothek nicht zulässt.”

Super! Bibliothek zu! Gibt ja so viele Bibliotheken, warum werden nicht gleich alle dicht gemacht? Ist ja nicht so, dass da Leute hingehen wollen, um sich Bücher auszuleihen, um dort zu lesen, um dort Hausaufgaben zu machen oder einfach, um sich zu treffen. Ich finde es wirklich jämmerlich. Alle sagen, es sollte etwas für die Bildung getan werden, für die Kinder getan werden und generell soll das soziale Leben gefördert werden und dann sowas. Aber es gibt es noch die Philipp-Schaeffer-Bibliothek. Ist vor allem für Kinder toll erstmal quer durch Mitte gurken zu müssen.

Ich bin natürlich sehr stinkig über die Schließung der Bibliothek, aber ganz besonders stinkig war ich gestern, da ich ja noch ein Buch dieser Bibliothek hatte. Klar, ich kann das in der oben genannten Bibliothek abgeben…, aber da kam ich gerade her. Und die Frau dort am Tresen hat mich nicht darauf hingewiesen, dass die Bibliothek im Dezember geschlossen wurde. Aber eigentlich müsste sie das gesehen haben. Also gehe ich nachher noch einmal dort hin. Mal sehen, ob ich für die eine Nacht jetzt noch mehr Gebühren zahlen muss. Werde das auf jeden Fall versuchen zu verhindern.

Das Beste an der ganzen Sache ist die Riesenankündigung auf der Bibliotheksseite. Unter den drei Stichpunkten bei “Aktuelles” steht kurz und knapp:

“Hiermit informieren wir Sie über die Schließung der Bertolt-Brecht-Bibliothek . mehr…

Und wenn man bei Google nach dieser Bibliothek sucht, wird als erstes Ergebnis folgendes Ergebnis angezeigt: Eine Fehlerseite von Berlin.de. Schwache Leistung wie ich finde!