10 Jun 2010
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Donnerstagsausflug

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Veröffentlicht in: Freizeit

Heute habe ich Sebastian von der Arbeit abgeholt – mit Fahrrad. Bin fürchterlich stolz auf mich. Normalerweise bin ich nicht so der Fahrradfahrer, aber langsam wird’s.

Wir haben uns am Rathaus getroffen und sind zum Potsdamer Platz gefahren, um uns bei Vapiano ein Mittagessen zu gönnen. Es gab super leckere Nudeln mit Tomatensoße und Ruccola für mich und eine Pizza Tonno für Sebastian. Danach ein kurzer Abstecher in die Arcaden, um bei Tchibo einzukaufen. Es gibt nämlich diese Woche schicke Sommershirts.

Unser eigentliches Ziel für den Nachmittag war die Team-Staffel, da dort Kollegen von mir mitgerannt sind und ich sie anfeuern wollte (die Kollegen, nicht die Team-Staffel). Da es erst 15 Uhr war und der Lauf erst 18:30 beginnen sollte, sind wir mit unseren Rädern einmal um den Tiergarten gefahren. Quasi am Zoo, wo wir auch ein paar Tierchen gesehen haben, am Bahnhof Tiergarten mit dem neuen Hooters und an der Goldelse vorbei. Ich war überrascht, wie wir uns verschätzt haben, was den Tiergarten angeht. Erstmal waren wir viel schneller überall als wir dachten und außerdem stimmten irgendwie alle Wege nicht. War ganz seltsam. Irgendwann sind wir dank iPhone vor dem Kanzleramt angekommen. Dummerweise waren es immer noch 2 Stunden bis zum Start und es waren noch nicht wirklich viele Leute vor Ort.

Nachdem wir uns ein paar Minütchen gesonnt haben, entschieden wir spontan noch kurz zum Hauptbahnhof zu fahren, um uns was neues zu trinken zu kaufen und weil wir bei McDo ein Eis essen wollten. Dummerweise war die Eismaschine kaputt. So ein Ärger. Dabei wäre so ein McFlurry bei dem Wetter ssooo lecker gewesen.

Zurück zum Kanzleramt und auf einmal war die Wiese voller Leute. So voller Leute, dass ich meine Kollegen trotz zwei Runden durch die Massen nicht gefunden habe. Schade eigentlich. Sebastian und ich haben uns dann an die Startstrecke gestellt, um den Bambinis bei ihrem 750m Lauf zuzusehen. Das war wirklich putzig. Erst sind die 6 bis 11-Jährigen gelaufen und ein paar Minuten später die 1 bis 5-Jährigen. Wobei bei der zweiten Gruppe einige von ihren Müttern getragen wurden. Aber sssoooooo süß!!!

18:30 ging’s dann auch bei den Älteren los. Auch die sind in zwei Gruppen gerannt, da über 1500 Läufer doch ne ganze Menge auf einmal sind. Diesen Start hat Sebastian auf Video festgehalten. Einfach mal gucken.

Letztendlich haben wir heute bei schönstem Wetter knapp 35km zurückgelegt und hatten voll viel Spaß! Das könnte ich jederzeit wiederholen und freue mich schon auf unsere nächste Radtour.

07 Feb 2010
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Billy am Strand

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Veröffentlicht in: Interessantes

Vor einigen Jahren habe ich zwei Monate in Sydney verbracht. Leider hatten sie damals nicht die tolle Aktion, die sie jetzt dort haben. Ich habe mir da nur nen Sonnenbrand geholt. :-)

IKEA hat zum 30. Geburtstag der Billy-Regale einige am Bondi Beach aufgestellt. Und nicht nur das, es ist sogar voll von Büchern, die Besucher mitnehmen können wenn sie ein anderes Buch dafür da lassen. Das finde ich ganz besonders witzig, weil es in ganz Australien in Reise- und Informationsbüros Bücherregale gibt, in denen es genauso zugeht. Auch in Hannover habe ich in der Altstadt neben der Kirche einen kleinen Schrank gefunden, in dem Besucher Bücher tauschen können.

Vielleicht weiß ja Jemand, ob es sowas auch irgendwo in Berlin gibt?

Und hier kommt noch der Link zu Spiegel Online und dem Artikel “Billy Beach“.

25 Jan 2010
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Casino Swing

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Veröffentlicht in: Freizeit

Mitte Januar habe ich mit einer Freundin zusammen die Hochzeitsmesse am Olympiastadion besucht. Dort hörten wir erstmals die Band Casino Swing und waren sofort hellauf begeistert. Casino Swing ist eine Band von 3 bis 6 Sängern, die hauptsächlich auf Hochzeiten und Parties auftreten. Sie spielen „Swing, Rock’n Roll & Schlager“ und machen eine super Stimmung! Es war klar, die müssen wir noch einmal hören und vielleicht kommen sie sogar als Hochzeitsband in Frage. Wie praktisch, dass sie am 23.01.2010 ein Konzert in Spandau gaben. Da konnten wir sogar die Männer mitnehmen, um deren Meinung in Erfahrung zu bringen. Gesagt, getan. Karten bestellt („Die müssen aber bis 19:30 abgeholt werden!“) und den Abend geplant. Und doch kam alles ein klein wenig anders.

Wir sind ganz pünktlich losgefahren, da wir erst die Karten abholen und dann noch etwas essen gehen wollten. Vorher musste allerdings noch ein Einkauf bei Karstadt getätigt werden, da die Herren der Schöpfung beide eine Mütze brauchten. Bei einem solchen Überangebot brauchten sie auch etwas länger als geplant, so dass wir dann gegen 19 Uhr endlich unsere Karten in der Hand hielten. Die zwei Restaurants, die mir von einem Kommilitonen empfohlen wurden, haben wir nicht gefunden, so dass wir letztendlich mit Burger King vorlieb nehmen mussten. Man sollte es nicht glauben; eine lange, breite (allerdings nicht vom Eis befreite) Einkaufspassage und es hatte alles zu – abgesehen von Karstadt. Selbst Subways, wo wir wirklich gern eingekehrt wären, war „wegen Betreiberwechsel vorübergehend geschlossen“. Grummel.

Nach unserem Festmahl (ich hatte mich für den Abend schon auf Sushi gefreut) sind wir zurück zum Kulturhaus, um unsere Plätze einzunehmen. Auch das war nicht wirklich einfach. Als wir fragten, wo wir hinsollen, hieß es „Hier unten ist kein Platz mehr frei. Wir sind hoffnungslos überbucht.“ Sowas will man unbedingt hören! Wir sind also nach oben auf die Empore und da gab es noch zwei Plätze; natürlich nicht zusammenhängend. Da wir die Karten aber zum Glück schon bezahlt hatten, wurden uns diese Plätze zugewiesen und dazu noch zwei Stühle, die in den Gang gestellt wurden (so viel zum Thema Brandschutz und so).

Zum Publikum sei nur soviel gesagt, dass das Durchschnittsalter bei gefühlten 70 Jahren lag, daran konnten auch wir vier jungen Spunde nicht viel ausrichten. Außerdem wurde dort ein Egoismus von alten Frauen verstreut, das war so richtig zum Liebhaben!Da wir nicht zusammen sitzen konnten, mussten wir uns Wundern der Technik zuwenden. Zum Glück haben wir alle vier internetfähige Handys, so dass neben dem SMS schreiben auch noch fleißig getwittert wurde. Ja, liebe Mitkonzertgänger, das sind die neuen Wege der Kommunikation! Kein ständiges Gebrabbel! Und als Krönung wurden wir von allen Seiten doof angeguckt, wenn wir uns bewegt oder gar mitgesungen haben! Das geht ja scheinbar gar nicht, diese Jugend und so. Solche Sprüche sind bei den älteren Damen und Herren bestimmt gefallen.

Das Ergebnis des Abends war sehr viel Gelächter über das Publikum (ganz besonders „die Jacke“ und seine Frau), sehr viel Spaß mit Casino Swing, starkes Gejohle unsererseits als die Ärzte zum Besten gegeben wurden (zweimal!), eine sehr lustige Rückfahrt als wir den Abend Revue passieren ließen und einen leckeren Cocktail und einen super leckeren Schokokuchen im Caldera. Zum letzten Punkt wird sicher in naher Zukunft ein Artikel im Friedrichshainblog erscheinen.

Und wer nach dem Artikel an Casino Swing interessiert ist (auch wenn hier wirklich zu kurz gekommen ist, wie toll sie gesungen und vor allem performt haben), dem sei gesagt, dass die Jungs wohl im September 2010 in der Spandauer Zitadelle auftreten werden. Die ist hoffentlich ein klein wenig größer als das Kulturhaus Spandau, da Freitag genügend Leute keine Karte mehr bekommen haben.

09 Jan 2010
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Schon wieder hat es eine Bibliothek erwischt

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Veröffentlicht in: Bibliothek

Old Library CC gynti_46

Es kann doch wohl nicht wahr sein! Vor 3 Monaten habe ich mir ein Buch in der Berthold-Brecht-Bibliothek ausgeliehen und wollte dies gestern, 2 Tage nach Fälligkeit (ups), zurückbringen. Ich kam die Treppe hoch und wunderte mich schon, dass die Türen nicht offen sind. Ich dachte natürlich daran, dass sie vielleicht zu hätten, aber nein. An der Tür hing ein Schild, dass

“[d]ie Bertolt-Brecht-Bibliothek im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31 [...] zum Jahresende im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zur Konsolidierung des bezirklichen Finanzhaushalts geschlossen [wird]. Das Bezirksamt Mitte bedauert, dass das Haushaltsdefizit eine Fortführung der Arbeit der Bibliothek nicht zulässt.”

Super! Bibliothek zu! Gibt ja so viele Bibliotheken, warum werden nicht gleich alle dicht gemacht? Ist ja nicht so, dass da Leute hingehen wollen, um sich Bücher auszuleihen, um dort zu lesen, um dort Hausaufgaben zu machen oder einfach, um sich zu treffen. Ich finde es wirklich jämmerlich. Alle sagen, es sollte etwas für die Bildung getan werden, für die Kinder getan werden und generell soll das soziale Leben gefördert werden und dann sowas. Aber es gibt es noch die Philipp-Schaeffer-Bibliothek. Ist vor allem für Kinder toll erstmal quer durch Mitte gurken zu müssen.

Ich bin natürlich sehr stinkig über die Schließung der Bibliothek, aber ganz besonders stinkig war ich gestern, da ich ja noch ein Buch dieser Bibliothek hatte. Klar, ich kann das in der oben genannten Bibliothek abgeben…, aber da kam ich gerade her. Und die Frau dort am Tresen hat mich nicht darauf hingewiesen, dass die Bibliothek im Dezember geschlossen wurde. Aber eigentlich müsste sie das gesehen haben. Also gehe ich nachher noch einmal dort hin. Mal sehen, ob ich für die eine Nacht jetzt noch mehr Gebühren zahlen muss. Werde das auf jeden Fall versuchen zu verhindern.

Das Beste an der ganzen Sache ist die Riesenankündigung auf der Bibliotheksseite. Unter den drei Stichpunkten bei “Aktuelles” steht kurz und knapp:

“Hiermit informieren wir Sie über die Schließung der Bertolt-Brecht-Bibliothek . mehr…

Und wenn man bei Google nach dieser Bibliothek sucht, wird als erstes Ergebnis folgendes Ergebnis angezeigt: Eine Fehlerseite von Berlin.de. Schwache Leistung wie ich finde!