Letzte Woche haben wir ganz viele Joghurts gekauft. Unter anderem war da ein kleiner Nuss-Nugat für Sebastian dabei. Den hat er sich ganz genüsslich auf seinen Sonntagmorgenpancake gestrichen. Leider war der sauer (also der Joghurt, nicht der Pancake). Da waren wir ganz doll traurig und da wir ja einen Freund in der Lebensmittelbranche haben und der ab und an Geschichten erzählt, habe ich eine Mail mit dem Namen, der Geschmacksrichtung, dem MHD und der Chargennummer geschrieben. Das war am Sonntagabend. Heute morgen hatte ich einen Brief von Ehrmann im Kasten. Sie haben sich bei mir entschuldigt und mir erklärt, dass ihre Rückstellproben in Ordnung sind und der Joghurt vermutlich verdorben war, weil die Kühlkette unterbrochen wurde. Hmpf. Keiner der anderen Joghurts, den ich bis jetzt probiert hab, ist verdorben – zum Glück.
Außerdem wurde mir noch ans Herz gelegt, dass ich den Joghurt problemlos in dem Markt, in dem ich ihn gekauft habe, umtauschen kann. Naja, ich geh jetzt nicht wegen 45 Cent nochmal zu Kaufland, wenn ich nicht eh hin muss. Zumal der Becher schon im Müll liegt.
Als Entschädigung wurde mir ein Ehrmann Einkaufswagenchip geschickt. Und der letzte Satz im Brief war sehr putzig. Wir “würden uns freuen, Sie auch weiterhin zum ständig wachsenden Kreis der Ehrmann-Freunde zählen zu dürfen.”
Bin überrascht, dass so schnell eine Antwort kam. Noch dazu per Brief. An Felix musste ich auch schreiben, weil wir lustigerweise am gleichen Tag auch grünes Katzenfutter hatten. Hier haben wir noch keine Antwort. Na mal sehen, was die schreiben. Da kann ja keine Kühlkette unterbrochen worden sein.

