
vor dem Lauf

Brot Berlin 2010
Vor fast drei Monaten wurden wir, Anje und ich, überredet, am Berlin Triathlon 2010 teilzunehmen. Ich hatte davon schon im Artikel “Sportprogramm” berichtet. In der Zwischenzeit ist unsere Überrederin Anne ausgeschieden, weil sie einen Kreuzbandriss hatte und operiert werden musste. Sechs Monate Sportverbot und schon brauchten wir einen Ersatz. Wir wollten eine andere Freundin überreden, aber das hat nicht geklappt; nicht einmal nach ein paar Cocktails. Zum Glück hat sich André bereit erklärt, den Fahrradteil zu übernehmen. Danke André!!
Heute Mittag ging es also mit den Fahrrädern los Richtung Treptower Park. Anje und ich waren tierisch aufgeregt, André hingegen war die Ruhe selbst. Klar, er hat ja auch nicht dafür trainiert und setzt sich selbst auch nicht so unter Druck wie wir Weiber.
Nach kurzer Fahrt waren wir vor Ort, wo wir uns einen früheren Start angesehen haben. Dann haben wir uns langsam auf unseren Wettbewerb vorbereitet. Räder anschließen, umziehen, Startnummer anbringen (wir waren Nummer 831) und so weiter. Nach kurzer Zeit war es schon 13:40 und Anje ist ins Wasser gegangen. Den Start konnten wir uns noch ansehen, dann mussten wir schon die Stellfläche für Andrés Rad suchen, denn da war der Transponderübergabepunkt. Nach 750m und nicht einmal 15 Minuten ist Anje aus dem Wasser gekommen. Sie hat eine tolle Zeit vorgelegt. Danke Anje!!
Nach ihrem Schwimmsprint musste sie sich den Weg zu André bahnen. Rauf auf’s Rad und los ging es – 20km. Auch André hat mit nicht einmal 40 Minuten ne Superzeit erreicht.

Zieleinlauf

nach dem Ziel
Meine Aufregung wurde immer größer und dann endlich kam André wieder in die Wechselzone. Er hat mir den Transponder übergeben und los ging’s auch für mich. 5km durch den Treptower Park. Die Strecke verlief immer an der Strasse lang. Die letzten Jahre durften die Läufer den Uferweg nehmen, aber da gab es wohl immer wieder Probleme mit den Touristen und Ausflüglern. Ich war ganz froh drüber, denn auch wenn es nicht allzu heiß war, haben die Bäume angenehmen Schatten gespendet. Die erste Hälfte des Laufs ging super schnell vorbei. Zumindest dafür, dass ich drei Wochen lang nicht trainiert habe, weil ich wegen einer Entzündung im Knöchel Sportverbot hatte. Der Wendepunkt des Laufs war direkt neben den “Molecule Man”, die bei so dichtem Vorbeilaufen schon ziemlich cool aussieht. Der Rückweg war viel beschwerlicher, aber das anfeuernde Triathlonteam hat geholfen. Kurz vor dem Zieleinlauf standen auch meine Freunde, die mich noch einmal super laut angefeuert haben. Und im Ziel stand mein Sebastian und hat auch noch mal gerufen und gejubelt. Danke an alle Fans und ein ganz besonderes danke Sebastian!!
Im Ziel gab es trinken, Apfel, Banane, Kuchen und ein voll tolles Brot. Mal sehen, wann wir das anschneiden. Und als Extraüberraschung gab es vor dem Rennen noch individuelle T-Shirts von unserer Überrederin. Danke Anne!!
Und noch ein letztes Danke an meine Familie für die mentale Unterstützung aus der Ferne.
Ich bin froh, dass es vorbei ist, aber es hat wirklich Spaß gemacht! Achso, und was ist mit meiner Zeit? Sicher ist es kein Weltrekord, aber in meinen Trainings war das schnellste für die 5km-Strecke genau 37 Minuten. Heute habe ich das unterboten und bin flinke 31 Minuten und 20 Sekunden gerannt. Das hat mich gefreut. Und nächstes Mal will ich auch unter 30 Minuten rennen. So schwer kann das doch nicht sein!

unser Triathlonteam

[...] Blogbeitrag von Diana [...]